Andreas Kieling: Meine Expeditionen zu den letzten ihrer Art.
Von den letzten Berggorillas in Zentralafrika bis zu den Komodowaranen Indonesiens; von asiatischen Löwen bis zu den Schneeleoparden in Zentralasien und den Großwalen der Weltmeere...
Ab jetzt im Handel

Die burmesischen Fischer arbeiten noch ganz traditionell mit Wurfnetzen und Reusen.
Andreas Kieling ist zurück von der Expedition in Südostasien auf den Spuren des großen Pandabären und der Süßwasserdelfine.
Noch etwa 1600 Große Pandabären leben in den chinesischen Provinzen Sichuan, Yunnan und Tibet.
Große Pandas waren nie sehr häufig. Obwohl sie zu den Großbären zählen, sind sie reine Vegetarier.
Bis zu 40% ihres eigenen Köpergewichtes fressen Pandas jeden Tag an Bambus. Ein ausgewachsener Panda wiegt bis zu 130 Kg.
Ihre Hauptnahrung ist Bambus. Sie müssen jeden Tag Unmengen davon fressen, da Bambus wenige Nährstoffe enthält. Bambus ist ein Gras und blüht nur einmal im Leben. Nach der Blüte stirbt er ab und es sterben ganze Wälder.
Früher sind die Pandabären einfach weiter gezogen, in Bambuswälder, die noch nicht blühten. Durch die Zivilisation sind heute diese Wanderkorridore nicht mehr vorhanden.

Eine Woche lang arbeitete Andreas als „Pandabärpfleger“ in einer Aufzuchtstation in der Provinz Sichuan.

Andreas ist zu Gast bei den Tibetern Baima, die er nach dem Großen Panda befragt.

Frank und Andreas mit einem jungen tibetischen Steinadler. Der Vogel wurde geschwächt von Einheimischen gefunden und zur Forschungsstation Wanglang gebracht.
Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem Baiji, dem Chinesischen Flussdelfin, der nur im Yangtze, zwischen Shanghai und Wuhan leben soll.

Ein Irawadi Flussdelfin. Seine Population wird auf 1500-2000 Tiere geschätzt.
Seit 2006 gilt er offiziell als ausgestorben, aber es gibt immer wieder Meldungen, dass er von seriösen Menschen gesehen wurde. Auf den Spuren des Hochverehrten Douglas Adams suchten wir den Yangtze ab, waren sogar im Schutzgebiet von Tongling, aber ohne Erfolg.
Wir entschlossen uns in Burma nach Süßwasserdelfinen zu suchen. Diese ähneln mehr Schweinswalen, haben eine runde Schnauze. Im mittleren Irawadi, nördlich von Mandalay hatten wir die ersten Sichtungen.
Berufsfischer arbeiten dort mit den Delfinen regelrecht zusammen. Die Wurfnetzfischer schlagen mit Paddeln und Hölzern ins Wasser. Das beunruhigt die Fische und lockt gleichzeitig die Delfine an. In den trüben Fluten des Irawadis können sie sich nur mit ihrem Echolotsystem orientieren. Eigentlich sind Fischer und Delfine eher Konkurrenten. Hier aber, so scheint es, profitieren sie voneinander.

Die Pagode Mingun ist das größte Bauwerk der Welt, das aus gebrannten Ziegeln errichtet wurde. Es liegt am Mittellauf des Irawadi in Myanmar. Dort ist Andreas auf der Suche nach Süßwasserdelfinen.
Demnächst mehr im Podcast über unsere neuen Expeditionen zu den Letzten ihrer Art.